Tourismus

Tourismus als nachhaltiger Wirtschaftsfaktor

Mit einem Bruttoumsatz von ca. 7,5 Mrd. Euro und fast 150 000 Arbeitsplätzen gehört der Tourismus in Schleswig-Holstein zu den wichtigsten Wirtschaftsfaktoren. Übernachtungs- und Gästezahlen wachsen. Das gilt insbesondere für die sogenannte Nebensaison. Schleswig-Holstein entwickelt sich zu einem ganzjährigen Reiseziel.  Die SPD wird diese positive Entwicklung für einen nachhaltigen und qualitätsorientierten Tourismus nutzen.

Dazu gehört auch das Sonderprogramm „Gute Arbeit und Ausbildung im Tourismus Schleswig-Holstein“, damit die Branche für Fachkräfte attraktiv bleibt.

Mehr Menschen für Schleswig-Holstein begeistern

Mit der Tourismusstrategie 2025 haben wir unsere Vorstellung zur Zukunft des Tourismus vorgelegt. Unter dem Motto „30 – 30 – 3“ haben wir ehrgeizige Wachstumsziele gesetzt: Wir wollen jährlich 30 Mio. Übernachtungen erreichen, den touristischen Bruttoumsatz um 30 Prozent steigern und unter die Top 3 der Bundesländer mit der höchsten Gästezufriedenheit kommen. 

Unsere wirtschaftliche Wachstumsstrategie greift touristische Trends wie Gesundheit, Familienurlaub, Kultur- und Städtereisen oder Erleben der Natur auf.

Wir wollen, dass Schleswig-Holstein für Urlauber noch attraktiver wird. Dies gilt besonders für Gäste aus dem Ausland. Schleswig-Holstein muss ein Reiseland für alle sein. Barrierefreies Reisen wollen wir ausbauen und schrittweise in den Betrieben, Orten und Regionen verankern.

Qualität und Verlässlichkeit sollen gewährleistet werden. 

Auch der Jugendtourismus ist wichtig: Viele Menschen, die in ihrer Jugend nach Schleswig-Holstein gekommen sind, besuchen uns später immer wieder. 

Das zentrale Marketinginstrument bleibt die Tourismusagentur Schleswig-Holstein (TA.SH). Wir werden sie weiter stärken. Die Finanzierung werden wir auf einem hohen Niveau fortsetzen und an vergleichbare Länder anpassen.

Zielgerichtet Tourismus fördern

Ein wesentlicher Baustein für die positive Entwicklung des Tourismus ist die zielgerichtete Förderung des Landes. Mit der Unterstützung der touristischen Infrastruktur, insbesondere der Kommunen, sowie einer gezielten Förderung von Modernisierung bzw. Neuerrichtung von Unterkünften hat die Landesregierung viele Investitionen angeregt. 

Diesen Weg gilt es konsequent weiter fortzusetzen, um das Investitionsniveau hochzuhalten. Eine attraktive touristische Infrastruktur ist notwendig, um die Gästezahlen zu steigern. Die Erreichbarkeit per Straße und Schiene ist für den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit unserer Tourismusorte in Schleswig-Holstein von existenzieller Bedeutung.

Vernetzung im Tourismus

Zur Vernetzung der Akteure und vor allem als Ideengeber unterstützt die Landesregierung das neue Tourismuscluster. Gemeinsam mit der Wirtschaft soll dieses Cluster finanziell abgesichert und langfristig etabliert werden, um die Tourismusstrategie voranzutreiben und wichtige Fachthemen zu bearbeiten.

Dazu soll in Zukunft der barrierefreie Tourismus, der Fahrradtourismus sowie das Thema Nachhaltigkeit gehören. Hinzu kommen Qualitätsoffensiven, vor allem bei kleinen und mittleren Unternehmen.

Die Initiative „Servicequalität Deutschland“ wird in Verbindung mit der Fachhochschule Westküste weiterhin vom Land finanziell abgesichert. 

Kommunale Ausgaben für Tourismus verlässlich finanzieren

Wir haben den Kommunen die Möglichkeit gegeben, eine kommunale Tourismusabgabe einzuführen. Damit können Aufgaben im Tourismus verlässlich finanziert werden. Wir sind dabei die Kurabgabe zu einer echten Gästekarte, z. B. durch kostenlose Nutzung von Bus und Bahn, weiterzuentwickeln. Das steigert die Akzeptanz. 

Die Struktur der touristischen Akteure in Schleswig-Holstein ist vielfältig. Wir wollen eine Bündelung der Interessen, um die Leistungsfähigkeit zu verbessern.

Wir werden allen Städten und Gemeinden in Schleswig Holstein ermöglichen, die kommunale Tourismusabgabe einzuführen. Langfristig soll der Zugang zu den Stränden in Schleswig-Holstein kostenfrei sein. 

Bäderregelung verlängern

Die Bäderregelung der Landesregierung hat sich bewährt. Es ist ein guter Kompromiss zwischen den Interessen der Wirtschaft, den Kommunen, den Kirchen und den Arbeitnehmern. Wir wollen an dem Modell festhalten. Deshalb werden wir diese Verordnung um weitere fünf Jahre verlängern. 

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